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E-Mail von Alexander Neureuter, freier Journalist:

Hallo Frau Domnick,

wie versprochen schicke ich Ihnen mein kurzes Feedback, nachdem ich nun seit heute die „Emily“ in meiner Küche stehen habe: 

Heute Abend wurde mit einigen anderen Journalisten-Freunden und Restaurantbesitzern die „Emily“ eingeweiht – ein Wildlachsfilet mit heller Sojasaucen-Marinade, Ingwer, Frühlingszwiebeln und Erdnussöl stand als Test und Hauptgang auf dem Menü.

Natürlich hielt es niemand mehr auf den Stühlen im Esszimmer aus, als ich in der Küche die portionierten, vakuumierten Lachsfilets in die „Emily“ legte und den Temperaturfühler auf 54 Grad einstellte (so ähnlich muss es zugegangen sein, als die ersten Haushalte einen Fernseher hatten und alle Nachbarn staunend auf die flimmernden Bilder blickten). Es gab natürlich Fragen zur Hygiene bei so niedrigen Gartemperaturen (die ich rasch mit Hilfe des Buches „Sous-vide“ von Victor Stampfer zerstreuen konnte) und leichtes Stirnrunzeln über den Anschaffungspreis der Geräte. 

Die Spannung stieg deutlich an je näher wir der 54-Grad-Marke kamen und konnte zum Glück mit reichlich Chablis heruntergekühlt werden. ;-)

Dann wurden rasch die Beutel aus dem „Schwimmbad“ entnommen, aufgetrennt, der Lachs auf den vorgewärmten Tellern mit Frühlingszwiebeln und Ingwer angerichtet, mit dem heißen Erdnussöl übergossen – und voilà war der Moment des Probierens da.

Was für eine wunderbare Textur des Fisches! Was für eine Saftigkeit! Was für ein ursprüngliches und dichtes Aroma, das dezent durch die im Vakuumbeutel befindliche Sojasauce unterstrichen wurde! 

Sie hätten die „Mmmms“ und „Ohhhhs“ und „Ahhhs“ hören sollen – dieser Moment hätte Sie für alle Herausforderungen auf dem langen Weg zur Marktreife Ihrer Geräte entschädigt.

Vielen Dank dafür, dass Sie „Sous vide“ endlich entzaubert haben und es für jedermann zugänglich gemacht haben.

Viele neue Freunde haben Sie heute Abend hier im Hannoverschen Wendland gewonnen, was sich hoffentlich auch in neuen Bestellungen ausdrücken wird. Denn natürlich verblassten die vorher erwähnten Bedenken bezüglich der Hygiene und des Anschaffungspreises mit jedem Bissen…

Noch einmal mein Kompliment für Ihre unternehmerische Leistung und Ihren Mut, dieses kulinarische Neuland zu betreten.  Ich wünsche Ihnen den Geschäftserfolg, den Sie mit so einem feinen Produkt verdienen. 

Mit freundlichen Grüßen nach Baden-Baden - 

Alexander Neureuter

Freier Journalist und Schriftsteller

 

KOMET Maschinenfabrik GmbH, Am Filswehr 1, D-73207 Plochingen